Unternehmen werden sich auf bunte Zeiten einstellen müssen

02.02.2022

Vor kurzem veröffentlichte das Oberlandesgericht Karlsruhe ein neues Urteil – es geht um Diskriminierung beim Online-Shopping. Eine Person ohne Zuordnung eines bestimmten Geschlechts fühlte sich beim Online-Shopping benachteiligt, da keine passende Anrede ausgewählt werden konnte. Es gab nur die Anrede-Optionen „Herr“ und „Frau“. Zweck der Angabe war es zu dem Zeitpunkt eine im Kundenverkehr übliche korrekte Anrede der bestellenden Person im Rahmen der weiteren Abwicklung des Massengeschäfts zu ermöglichen. Die klagende Person fühlte sich benachteiligt und zog vor Gericht.